|


KG Gerolsteiner Burgnarren

So fing alles an ... Kurz nach Beendigung des 2. Weltkrieges, der auch in Gerolstein beträchtliche Schäden hinterlassen hatte, erwachte auch in unserer Stadt wieder rasch das Bedürfnis nach gesellschaftlichem Leben. Die Menschen versuchten möglichst schnell das Geschehene zu vergessen. Wie könnte man dies besser erreichen als durch Frohsinn, Freude und Heiterkeit! So war es nicht verwunderlich, dass bereits Ende der 40-er-Jahre in Gerolstein wieder karnevalistische Aktivitäten in Gang gesetzt wurden. Einige Vereine wie Kirchenchor und Kolpingverein organisierten und veranstalteten erste karnevalistische Abende und Kappensitzungen. Männer wie Heinrich Schöwer, Anton Bonefas und Heinrich Atzorn waren mit bei den Ersten, die versuchten mit humoristischen Beiträgen die triste Vergangenheit ein wenig vergessen zu lassen. Aus diesen ersten Anfängen entwickelte sich allmählich ein kleiner karnevalistisch interessierter Freundeskreis. Im Jahre 1952 war es dann soweit. Am 27. September fand im „Hotel Kaiserhof" die Gründungsversammlung der Karnevalsgesellschaft „Gerolsteiner Burgnarren" statt. Etwa 30 Gründungsmitglieder beschlossen eine Satzung, in der im §1 als „Zweck des Vereins" geschrieben stand:
,,... während der Karnevalszeit echt rheinischen Humor zu pflegen und zu fördern." Diesen Passus der Satzung hat die KG ( = Karnevals-gesellschaft) bis heute als oberstes Gebot beibehalten. Bei der Gründung der Karnevalsgesellschaft „Gerolsteiner Burgnarren" verdient ein Mann besondere Erwägung: Es ist der erste und langjährige Präsident der Gesellschaft, unser Freund Karl-Heinz Ruetz. Er war es, der die ersten protokollarischen Regularien schuf, die zum Teil bis heute in der gleichen oder in abgewandelter Form erhalten blieben. Heute hat der Verein ca. 250 Mitglieder. (Quelle: Chronik Gerolsteiner Burgnarren)
KC Sarabodis

Der "etwas andere" Karnevalsclub: Die Jecken des KC Sarabodis tragen statt Gardekostümen römische Gewänder und statt Narrenkappen goldene Lorbeerkränze. Aus gutem Grund: Inspiriert vom ältesten Museum im Kreis Daun, der römischen Villa Sarabodis in Gerolstein, tragen sie ihren Namen."Kyll erop, Kyll eraaf, Sarabodis Alaaf", schallt es seit 1991 aus den Mündern der "Blau-Weißen". Als vor 15 Jahren die Umstrukturierung des KC Auberg, benannt nach der markanten Felsformation im Norden der Brunnenstadt, anstand, waren sich die Jecken einig. Deshalb wurde der KC Sarabodis gegründet, und es gab kein Andocken an den anderen Karnevalsverein der Stadt, die Burgnarren, benannt nach dem Gerolsteiner Wahrzeichen in der Südstadt.Der KC Sarabodis bereichert seit 15 Jahren die Narrenszene im Gerolsteiner Land. Nicht nur mit seinen römischen Gewändern hebt er sich von traditionellen Vereinen ab: Frauen, Männer und Tiere sind im KC gleichberechtigte Mitglieder.Heute hat der Verein ca. 200 Mitglieder. (Quelle: Trierischer Volksfreund)
Gerolsteiner Stadtsoldaten

Der Verein wurde 1953 anläßlich der Wiederverleihung der Stadtrechte von acht jungen Gerolsteiner Männern gegründet. Die damaligen Stadtsoldaten hatten die Aufgabe, als Prinzengarde zur Karnevalszeit die Stadt und natürlich den Prinzen zu bewachen und zu beschützen. Die Uniformen bestanden aus Samtjacken, Kniebundhosen, Halbschuhen und Baretts. Zunächst kamen zur musikalischen Unterstützung zwei Landsknechttrommeln dazu, bis im Jahre 1958 Fanfaren und Trompeten hinzu kamen. In der neu entstandenen Form eines Fanfarenzuges wurde dann auch an die Mosel zu Weinfesten gefahren. In den Sechzigern wurden die Uniformen dann etwas aufwendiger gearbeitet und die Männer bekamen Stiefel und Hüte. Die Stadtsoldaten waren sehr schnell in aller Munde und waren auch über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannt. So fuhr man z.B. nach Luxemburg, Frankreich und Holland. In den Siebzigern wurden die Uniformen ein drittes Mal geändert. Seit Anfang der Neunziger trugen auch die Soldatinnen diese Uniform. Im Jahr 2002 wurden für alle aktiven Mitglieder neue Uniformen angefertigt. Die Höhepunkte des Vereins waren 1980 die Steubenparade in New York, 1987 die 750-Jahrfeier in Berlin, 1996 das internationale Musikfestival in Caella (Spanien) und 1998 Musikfestival in Korfu (Griechenland). In den Sommerferien 2000 wurde zusammen mit unseren Fan’s auf dem Ijsselmeer in Holland gesegelt. Zur Sommerzeit fahren wir jedes Wochenende zu Wein-, Trachten- und Musikfesten. Unser Liederrepertoire, welches wir permanent erweitern, besteht aus Volks- und Wanderliedern. (Quelle: http://www.gss-home.de)
Jirrelsteener Jonge un Mädche
„Denn wenn et Trömmelche jeiht, da stonn mer all parat…“ und das schon seit 1993 ! Eingekleidet in „Rut un Weiß“ und ausgestattet mit einer „Fletsch“ (für die Nicht-Eifler: Steinschleuder, Zwille) sind wir dabei beim Gerolsteiner Karneval. Seit 1995 sind wir mit einem eigenen Programm jedes Jahr auf der Bühne der Gerolsteiner Burgnarren. Mit kölschen Hit`s und einem kleinen Showprogramm gehören wir mittlerweile fest zum Gerolsteiner Karneval und in der Umgebung. Unsere Gruppe besteht aus ca. 20 Erwachsenen plus Kinder, die das ganze Jahr über durch viele gemeinsame Aktivitäten verbunden ist. (Quelle: Jirrelsteener Jonge un Mädche)
Möhnen
|
Gründungsjahr |
1952 |
|
Obermöhn |
Dorothe Schwöppe |
|